Archiv vom 12. Oktober 2009

12 Okt 2009

Die Hustenzeit kommt – Tipps aus der Hausapotheke

Geschrieben von Kimondo um 21:35 Uhr

In den Herbst- und Wintermonaten ist für die meisten Familien mit Kleinkindern Hochsaison für Erkältungen, Schnupfen und Husten. Natürlich möchte man nicht ständig zum Arzt gehen, aber bei anhaltendem Husten sollte auf jeden Fall ein Kinderarzt aufgesucht werden. Bis dahin, auch ergänzend zur ärztlichen Therapie, kann man die Symptome mit alten Hausmitteln lindern.
Bei trockenem Husten kann Salzwasser Linderung verschaffen. Dazu pro Liter Wasser jeweils einen Esslöffel Salz geben langsam zum Kochen bringen. Der salzige Dampf soll sich in der Wohnung verteilen und dort möglichst lange bleiben, deshalb am besten vor dem Kochen die Wohnung nochmals gut durchlüften.

Grundsätzlich sollte man bei Husten die Luft feucht halten, da in einer höheren Luftfeuchtigkeit die Wahrscheinlichkeit, dass der Schleim eintrocknet, höher ist. Dazu kann man nasse Tücher im Zimmer aufhängen.

Tees (Mischung aus Lindenblüten, Anis, Fenchel und mit etwas Honig gesüßt) haben eine schleimlösende Wirkung.

Schlafen sollte das Kind mit leicht erhöhtem Oberkörper. Dadurch kann es Schleim leichter aufhusten (und wird nicht ständig wach).

Eine gezielte Massage zur Schleimlösung kann ebenfalls hilfreich sein. Ihr Kind wird diese Massage genießen und sich dadurch zusätzlich entspannten. Dazu das Kind mit dem Gesicht nach unten quer über den Oberschenkel legen und den Rücken mit der offenen Hand von außen in Richtung Wirbelsäule massieren.

Ein warmer Umschlag über den Brustkorb hilft ebenfalls den Schleim zu lösen. Ein einfacher Umschlag mit einer alten Stoffwindel ist schnell vorbereitet. Dazu drei Kartoffeln mit Schale abkochen und anschließend zerstampfen. Das Ergebnis auf angenehm warme Temperatur abkühlen lassen, in die Stoffwindel wickeln und auf dem gesamten Brustkorb platzieren. Den Umschlag etwas befestigen (z.B. mit einem Handtuch).
Alternativ kann man den Brustkorb und den Rücken oberhalb der Lunge mit Schweineschmalz einreiben, denn das wärmt ebenfalls.

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