Bundesgesundheitsministerium und Deutscher Kinderschutzbund starten ein gemeinsames Projekt zur Stärkung der psychischen Gesundheit von Kindern.
Ende 2009 startete der Deutsche Kinderschutzbund Bundesverband e.V. das Projekt „Stärkung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen als Teil des Elternbildungs- und Fortbildungsprogramms Starke Eltern – Starke Kinder®” mit einem Expertenworkshop. Das Bundesministerium für Gesundheit fördert das Projekt in den nächsten zweieinhalb Jahren mit insgesamt 180.000 Euro. Die Initiative ist Teil der Strategie der Bundesregierung zur Förderung der Kindergesundheit, die im Mai 2008 beschlossen worden ist.
An dem Auftaktworkshop nahmen Sachverständige aus der Kinderheilkunde, aus Psychologie, Psychotherapie, Sozialpädiatrischem Dienst und dem Berliner Senat teil. Das Projekt baut auf dem bewährten Elternbildungs- und Fortbildungsprogramm „Starke Eltern – Starke Kinder ®” des Deutschen Kinderschutzbundes auf und erweitert es um gezielte Hinweise zur Stärkung der psychischen Gesundheit von Kindern. Seine Ergebnisse werden nach Abschluss veröffentlicht und der Fachöffentlichkeit zur Verfügung gestellt; gleichzeitig sollen die neuen Inhalte unmittelbar in die Durchführung der Elternkurse einfließen.
Ziel des gemeinsamen Projektes ist es, dafür alltagsnahe Hilfs- und Informationsangebote speziell zum Thema „Stärkung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen” zu entwickeln. Diese sollen in Form eines Handbuches für Kursleiterinnen und Kursleiter erstellt und erprobt werden. Eltern können damit gezielt beraten werden, wie ihre Kinder in der psychischen Entwicklung gefördert und stark gemacht werden können.
Das Bundesgesundheitsministerium setzt sich in der Strategie Kindergesundheit für eine bessere Gesundheitsförderung und mehr Chancengleichheit der Kinder und Jugendlichen ein. Dazu gehört die Unterstützung von Eltern in ihren gesundheitsbezogenen Erziehungskompetenzen.
Informationen zum Projekt unter:
www.starkeeltern-starkekinder.de
Informationen zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen unter:
www.kiggs.de
Quelle:
Bundesministerium für Gesundheit





